BER - Berliner Schande unserer Führungsetage

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Das Drama geht weiter

BER öffnet wohl nicht vor Herbst 2019

In diesem Jahr soll ein definitiver Termin zur BER-Inbetriebnahme genannt werden. Nun geistert das Jahr 2019 herum, doch auch das ist nicht gesichert. Die weitere Verzögerung kostet rund 400 Millionen Euro - Geld, das nicht einkalkuliert ist.

Die Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens BER verzögert sich einem Zeitungsbericht zufolge um ein weiteres Jahr. Der "Tagesspiegel" berichtete unter Berufung auf interne Dokumente, dass die Verantwortlichen inzwischen von einer Eröffnung im Herbst 2019 ausgingen. Allerdings gelte auch dieser Termin wegen der zahlreichen Probleme am BER keinesfalls als gesichert.

Wie die Zeitung weiter berichtete, stellt die Verzögerung um mindestens ein zusätzliches Jahr die Finanzplanung der Flughafengesellschaft FBB vor Probleme. Die Verschiebung verursache Zusatzkosten von mindestens 405 Millionen Euro, die bislang nicht einkalkuliert gewesen seien.

Die Länder Berlin und Brandenburg hätten weitere Haushaltsmittel ausgeschlossen, so das Blatt. BER-Geschäftsführer Engelbert Lütke Daldrup will bis Ende dieses Jahres einen definitiven Termin zur Inbetriebnahme nennen.

Die FBB schreibt wegen des BER-Desasters tiefrote Zahlen. Aber diese Finanzierung war noch auf einen BER-Start in diesem Jahr durchgerechnet. Nun reicht das Geld "voraussichtlich" bis Mitte 2018, wie dem Aufsichtsrat im Frühjahr mitgeteilt wurde. Für jeden Monat, den der BER nicht eröffnet, fallen nach FBB-Angaben Stillstandskosten von 13,2 Millionen Euro an.

[Quelle: n-tv.de , wne/AFP vom 21.08.2017]

Lange habe ich nur gelesen, zugehört und einen trockenen Mund bekommen, jetzt muss zumindest ein kleiner Teil raus...

Eigentlich kann man zu dem bereits ausgetretenen und an allen Ecken in der Republik diskutierten Thema nichts mehr hinzufügen.....Schande und Sprachlosigkeit! Wieder ein Beispiel unserer Beamten und Politiker für Unvermögen, Sturheit und Arroganz, einfach ein abstruses Verhalten von Menschen, die der Meinung sind, sie wären auf einer Ebene, auf der man sich alles erlauben kann.

Nicht nur, daß der Rest der Welt über das Hightec-Land Germany sich vor Lachen krümmt, nein - weg mit der Kohle, dem Steuergeld der dummen Untertanen. Mit beiden Händen hinein in den Topf, verteilen an die Führungskräfte der involvierten Firmen und die ach so genialen Manager der BER-Gesellschaft. Über die mit normalem IQ bereits nicht zu verstehenden Fehler und FOLGEFEHLER wurde wunderbar in den Medien berichtet.  Mario Barth als absolut genialer Vorreiter, der auch nichts beschönigt! Weiter so!

Wenn man jetzt lesen muß, daß pro Monat 13,2 Mio € Kosten anfallen, die allein durch Bewachung, Licht für nichts, Zugführer die jeden Tag von A nach B fahren um die Züge zu lüften .... schwillt mir der Hals !!!!!

Wieviele bedürftige Familien haben wir in Deutschland, Rentner die 40 Jahre gearbeitet haben und den Beamten die Pension bezahlen, dafür am Existensminimum leben, Alleinerziehende mit ein bis drei Kindern, die kaum etwas im Kühlschrank haben ... ... jedem einzelnen Bauunternehmer und Verantwortlichen am BER sollte man das Privatvermögen pfänden für die Deckung der Kosten - "gehört alles meiner Ehefrau" - zählt nicht!. Macht man mit unterhaltspflichtigen Vätern auch so, selbst wenn sie arbeitslos sind.

Ach Herr Schäuble, wenn sie wirklich ihre schwarze Null halten wollen, fahren sie zum BER und machen den Laden zu. Verkaufen sie den Mist an China, die werden in 3 Monaten selbst mit einheimischen Bauarbeitern mehr schaffen, als das Kruppzeug vor Ort in 5 Jahren - unter Berücksichtigung der dt. Arbeitsvorschriften.