Arbeistagentur pur

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-StomL-

Durch zwei OP's und Reha's in einem Jahr wurde man mal eben so gekündigt. Mit der richtigen Begründung des Arbeitgebers geht das einfach so. Also wird man Opfer der Arbeitsagentur und befolgt die Vorgaben der Bürokratie.

Während dieser Zeit wurde eine weitere, längere Behandlungsphase notwendig und die Agentur riet: wenn sie krank sind, machen sie krank! Ab der 6. Wochen erhalten sie Krankengeld, alles geht normal weiter. So rutscht man ins Krankengeld, hat eine Menge Bürokratie (Papierkram) vor sich und ruft innerhlab dieser Zeit bei der Agentur an, um Informationen und Vorschläge zu bestimmtem Arbeitsplätzen zu erhalten, sowie einen Termin zu vereinbaren.

O-Ton am Telefon: "Ich sehe am Bildschirm, sie sind nicht mehr in der Massnahme. Sie leben von Krankengeld. Da sind wir nicht mehr zuständig und können weder beraten noch informieren" HE?

Zweimal einen Anruf bei der "zugeteilten" Mitarbeiterin getätigt, die vorher noch wichtig ihre Visitenkarte verteilte und meinte "immer anrufen - wir sind für sie da". Immer der Anrufbeantworter, natürlich mit dem ANliegen besprochen - KEIN Rückruf! Am Ende des Krankengeldes (nach 10 Tagen!) Pflicht einen komplett NEUEN Antrag zu stellen. Mit allen zusätzlichen Formularen und Anfragen, wieder zwei Wochen Bearbeitungszeit.

JETZT wird mir klar, warum die Arbeitslosenzahlen ständig sinken...reine Statistik

by the way: die Online-Erfassung des Antrags-Formulars hat einen Fehler. Man kann den Beginn des Eintritts nicht vordatieren (zum akt. Tagesdatum), das lässt die professionell programmierte Software nicht zu. Praktisch, wenn man ab einem Samstag wieder arbeitsfähig ist, die Agentur aber erst am Montag wieder öffnet und man sich zuerst persönlich melden muss. Ein Anruf bei dem Support der IT der Agentur ergibt: Problem bekannt, wird irgendwann bei einem Update mal erledigt......

Und - ich liebe diesen genialen Anschreiben der Agentur!  Ein Satz der ausschlaggebend ist und um den sich das Anschreiben dreht. Umbettet von drei weiteren Seiten mit Vorschriften, Drohungen und Formulierungen, bei denen man sich wie ein Schwerverbrecher fühlt.

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30. Januar 2018
16. November 2017